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Das Kind, dem man schwule Teebeutel als hetero-mini-Bananen verkaufen könnte

Na, ist dieser Titel nicht absolut anregend, vor allem nach so langer Zeit des NICHTS in diesem Blog? Sicherlich.

So lange Zeit hatte ich immer wieder das Bedürfnis zu bloggen, hatte dann entweder mal wieder mein Passwort vergessen (dank PC-Tot war das ja nicht mehr gespeichert) oder hatte nichts zu erzählen. Aber nun bin ich zurück. Mit etwas, das zumindest mich in letzter Zeit immer wieder verwundert, beziehungsweise amüsiert und irgendwie auch interessiert. 

"Heutzutage" rieche ich, was jeder weiß, der mich auch nur entfernt kennt, überall irgendetwas homosexuelles, und wenn es das heterosexuellste von Welt ist. Ich lese Shounen ai, ich mag Yaoi, ich hab nichts gegen Yuri. Aber früher hab ich offensichtlich alles homosexuelle, und wenn es mir noch so auffällig ins Gesicht sprang, ignoriert.
Da ist zum einen eine Serie, die ich mir damals, als die alten Folgen liefen, immer angesehen habe. "Mit Herz und Handschellen" - schicke Schnitte, schwuler Bulle (Glaubt mir, so heißt das Konzept dahinter^^) Jedenfalls wird nicht nur "mal so am Rande" erwähnt, dass der Kommissar schwul ist, nein, sein Privatleben spielt sogar auch eine Rolle. Neulich erst kamen neue Folgen und ich hab erst nach ungefähr dreien die Vermutung gehabt, dass dieser Mann vielleicht schwul sein könnte. (Ja, da hat die Homo-Spürnase versagt.^^ Ich dachte als Kind nunmal immer, er sei mit der anderen Tusse zusammen^^)

Und dann ist da noch etwas, das ich heute bemerkt habe. Vor ungefähr 10 Jahren haben wir unser Haus gebaut, wobei uns viele Bekannte und Nachbarn aus unserer früheren Nachbarschaft geholfen haben. Meine Schwester sinnierte beim Abendessen heute also über den Hausbau, darüber, wer geholfen hat, und wie sich diese "Freundschaften" schnell im Sand verliefen. "K.s, L.s, ... ach, und dann noch die Schwulen." "WELCHE SCHWULEN?", war mein Kommentar dazu, meine Mutter und meine Schwester redeten unbeirrt weiter "Ja, stimmt." "Die waren doch schwul, oder?" "Ja." "WELCHE SCHWULEN?" "D. und L." "WER?" "Na, die Schwulen, die unsere Fließen verlegt haben." Interessant. Ich hab den Leuten zugeschaut. Und ich war zwar ein kleines Kind, aber... ich wusste doch, dass es Homosexuelle gibt. Ich hatte da auch kein Problem damit. Warum liefen schwule Fließenleger an mir vorbei und ich habe nichts gemerkt? Ist es ein wunderbarer Vorzug kleiner Kinder, sich keinen Funken um Sexualität anderer Menschen zu kümmern? Mag auch sein, dass es einfach damit zu tun hat, dass Kinder mit Sexualität im Großen und Ganzen nicht viel anfangen können, aber es wäre wunderbar, würde man es sich einfach beibehalten. Egal, ob man dem nun positiv oder negativ gegenüber steht, es stellt doch immer wieder jeder irgendwann die Frage nach der Sexualität. Männlein, Weiblein, oder sogar beides? Ich schließe mich da ja nicht aus - ich bin wohl einer der besonders schlimmen Fälle. Und immer wieder versuche ich mich zurückzuhalten und es einfach gut sein zu lassen. Denn sobald ich es weiß, ist es mir ja auch egal. Mir ist im Grunde egal, ob Leute nun homo, hetero oder bi sind. Aber doch will man es manchmal wissen. Ich sollte mir ein Beispiel an meinem 4jährigen Ego nehmen und mich nicht mehr für sowas interessieren. JUHU.^^

10.8.10 00:15
 


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